1 Waldmorgen

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10 Jahre 11 Monate her #140778 von MartinaBC
Waldmorgen wurde erstellt von MartinaBC
Waldmorgen

In den Wäldern, unbelauscht,
Erwachen mit dem Licht die Bäume.
Durch die hellen Wipfel rauscht
Tief das Singen alter Träume.

Zögernd wand're ich voran
Durch die wundervollen Haine,
Staunend in dem gold'nen Land,
Staune, sehne mich und weine.

Nach der Mondin Silbernacht
Ist der Wald vom Schlaf erwacht. :-)

My souls starts to sing with the breathing waves
On their restless move through the day
And my heart feels the joy of the evening breeze
As the boats return to the bay.

(MartinaBC)
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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #140813 von LochEarn
LochEarn antwortete auf Waldmorgen
Also, mit dem Wald, das ist schon so eine Sache.
In der Regel ist der Wald hierzulande sehr beliebt, man begibt sich oft in selbigen und erfreut sich dessen.
Man kann ihn aber auch relativ nüchtern betrachten, wie es eine bekannte Autorin namens Wicki Pedia beschreibt:
"Das Wort Wald (althochdeutsch walt) beruht auf einem rekonstruierten urgermanischen *walþu ‚Büschel‘, in diesem Fall ‚Laubwerk‘, ‚Zweige‘, das seinerseits aus indogermanisch *wolɘt ‚dichtbewachsen‘ hervorgegangen sein könnte. Auch eine Verwandtschaft zu lateinisch vellere ‚rupfen‘ (vgl. Wolle) ist möglich."

Nicht schlecht. Doch die Dame geht noch weiter:

"Weltweit treten Wälder als Waldgesellschaften in Gebieten mit einer (je nach Temperatur) bestimmten minimalen Niederschlagsmenge auf. Fällt weniger Niederschlag, geht der Wald in eine Trocken-Savanne oder Steppe über. Für Hochlagen und kalte Klimate ist die Dauer der Vegetationsperiode für den Erfolg der Vegetation entscheidend. Ab einer bestimmten Höhe bzw. geografischen Breite gibt es eine Waldgrenze, jenseits derer kein Wald mehr wachsen kann und nur vereinzelt (verkrüppelte) Bäume vorkommen. Ihr folgt die Baumgrenze."

Noch alles klar? Bestimmt nicht, den jetzt kommt die Behörde:

"Als juristischer Begriff ist Wald in Deutschland im Bundeswaldgesetz,[2] in Österreich im Forstgesetz 1975 und in der Schweiz im Waldgesetz (WaG) gesetzlich definiert."

Man kann es aber auch relativ simpel angehen:

Der Wald

Links ein Baum, rechts ein Baum,
und in der Mitte, man glaubt es kaum,
noch'n Baum.

Der Wald

Wer es noch ausführlicher und allgemeinverständlicher haben möchte, sollte dann doch vielleicht mal Wicki besuchen.

Viel Spass!

LG
LochEarn
Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von LochEarn. Begründung: text

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10 Jahre 11 Monate her #140819 von Carnoustie
Carnoustie antwortete auf Waldmorgen
Wie gut, dass der Wald nicht nur aus nüchterner Definition besteht, sondern eben unser Empfinden anspricht und ganz unterschiedliche Gefühle wecken kann. ;-)

And this world that´s slipped its crown
it took some saving (Runrig: Atoms)

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10 Jahre 11 Monate her #140820 von shortbread
shortbread antwortete auf Waldmorgen
Martinas Wald gefällt mir deutlich besser ;-)

... as I walk along these shores I am the history within ... (Runrig.Proterra)

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10 Jahre 11 Monate her - 10 Jahre 11 Monate her #140831 von MartinaBC
MartinaBC antwortete auf Waldmorgen
Beides ist wichtig - die gefühlsmäßige Bindung zur Natur und besonders zu Wäldern. Und das Wissen über Wälder.

Ich betreue hier einen Naturlehrpfad und 2 Naturschutzgebiete, und da ist es auch wichtig, sich mit Baumbeständen, Waldbewirtschaftung (schonend und verwüstend), Klima, Pflanzen und Papierrecycling auszukennen. Wir setzen uns hier für die schonende Bewirtschaftung von Wäldern und das noch häufigere Recyceln von Papier ein (es kann bis 6 mal recycelt werden, bisher geschieht das nur dreimal). Ich bin auch in Kontakt mit Freunden weltweit (Peru, Solomonen-Inseln, Kanada, Indonesien etc.) , die sich für den Schutz ihrer Natur einsetzen.

Gefühlsmäßig habe ich eine tiefe Verbindung zu Wäldern und eine große Liebe zu Bäumen, und das fließt dann auch schonmal in ein Gedicht. :)

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Letzte Änderung: 10 Jahre 11 Monate her von MartinaBC.

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10 Jahre 11 Monate her #140832 von MartinaBC
MartinaBC antwortete auf Waldmorgen
Und um den Bezug zu Schottland wieder herzustellen - auf Skye erfuhr ich von meinem damaligen Freund Allan, dass der Orkan Kyrill große Schäden am Waldbestand der Insel angerichtat hatte, das war auch noch zu sehen. Inzwischen gibt es dort ein Programm zur Wiederaufforstung, was mich sehr freut. Auch mit Naturschützern auf den Hebriden bin ich in Kontakt. Wald hält guten Boden fest und schafft einen Mineralkreislauf, gerade auf so vorgelagerten Inseln wie den Hebriden ist das wichtig. Und Wald stoppt Erosion.

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