THEMA: For The Love Of Alison

For The Love Of Alison 28 Nov 2006 00:46 #48040

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For The Love Of Alison

Ein Mann liebt eine Frau,
sie heiraten und ziehen ein Kind groß ...
Das ist der Weg – rund um die Welt,
aber da ist zuviel Leben verstrickt/verwickelt/beteiligt ...
Nun sieht sie aus ihrem Fenster
zum Himmel, der verhangen bleibt –
und tief im Herzen weiß sie,
die Leere wird sich niemals füllen ...

Fotos und Erinnerungen,
die niemals verblassen als die Zeit sich vorwärts bewegt ...
Und er wird zum Jäger –
und die Fragen brennen wie die Sonne
für den Eiferer und den Pilgerer ...
Die Straße ist immer lang und wund,
aber aus der Liebe eines Vaters heraus,
wirst du sie gehen und noch viel weiter ...

Dort ist eine Straße, die reicht bis nach Indien ...
Und es zog sie hin zum Dach der Welt –
durch die Tempel des Osten ging sie ...
Ein christliches Mädchen mit leuchtenden Augen ...
Das Licht, welches um sie herum schien –
es verschwand in der Morgenluft,
wo Schicksal und Bestimmung
zusammen ihre dunklen und versteckten Wege gehen ...

Nun fallen die Herbstblätter
von den Bäumen und vom Rest ihrer Jahre ...
Und alle von uns suchen
nach einem Licht, das verschwunden ist ...
Wir nehmen Zuflucht in unserer Schwäche -
unfähig, (uns) mit der Angst zu konfrontieren,
die einen Pilgerer weiter glauben läßt -
gegen den Strom schwimmen läßt in dem Fluß seiner Tränen ...

Und die Abreise bringt Dich heim,
dort wagst Du zu glauben, Du stehst allein
wo Du ihren Namen in Steinen niedergelegt hast ...
– Für die Liebe zu Alison –
Und die Berge sind bedeckt mit Schnee ...
Du verläßt den Platz des Winters bis zum Tauwetter ...
Durch die Dunkelheit müssen wir alle gehen ...
– Für die Liebe zu Alison – ...


...Dies ist das Kreuz, das wir zu Tragen (haben) –
dies ist die Liebe, die wir zu teilen haben ...






Freie Übersetzung:

Ein Mann liebt eine Frau,
sie heiraten und ziehen ein Kind groß ...
Das ist der Lauf der Dinge – überall auf der Welt,
aber dadurch sind mehrere Leben ineinander verstrickt ...
Nun sieht sie aus ihrem Fenster
zum Himmel, der verhangen bleibt –
und tief im Herzen weiß sie,
die Leere dort wird sich niemals mehr füllen ...

Fotos und Erinnerungen,
die niemals verblassen, auch wenn die Zeit fortschreitet ...
Und er wird zum Jäger –
und viele Fragen brennen auf der Seele wie die Sonne
für den Eiferer und den Pilgerer ...
Die Straße wird immer lang und beschwerlich sein,
aber die Liebe eines Vaters
läßt sie Dich entlanggehen und noch viel weiter darüber hinaus ...

Dort ist eine Straße, die reicht bis nach Indien ...
Und es zog sie hin zum Dach der Welt –
durch die Tempel des Osten ging sie ...
Ein christliches Mädchen mit hell leuchtenden Augen ...
Das helle Schein, der sie umgab –
er verschwand in der Frühe des Morgens,
wo Schicksal und Bestimmung
zusammen ihre dunklen und versteckten Wege gehen ...

Nun fallen die Herbstblätter
von den Bäumen und von der Neige ihrer Jahre ...
Und alle von uns suchen
nach einem Licht, das verschwunden ist ...
Wir nehmen Zuflucht in unserer Schwäche
– sind unfähig, uns der Angst zu stellen –
die einen Pilgerer weiter glauben läßt –
ihn gegen den Strom schwimmen läßt in dem Fluß seiner Tränen ...

Und die Abreise bringt Dich heim,
dort wagst Du zu glauben, Du könntest nur dort allein aufrecht stehen
wo Du ihren Namen in Steinen niedergelegt hast ...
– Aus Liebe zu Alison –
Und die Berge sind bedeckt mit Schnee ...
Du verläßt den Platz des Winters bis zur Schneeschmelze ...
Durch diese Dunkelheit müssen wir alle gehen ...
– Aus Liebe zu Alison – ...


... Dies ist das Kreuz, das wir gemeinsam tragen –
dies ist die Liebe, die wir teilen ...




Anmerkung im Songbook:

Der Song – bislang als Lied nicht aufgenommen und veröffentlicht, sondern nur ein Demo – erzählt die Geschichte von Alison Macdonald, die 1981 mit einem Freund nach Kaschmir aufbrach. Sie waren in der Stadt Sonamarg angekommen und wohnten in einem billigen Hotel für Reisende und Rucksacktouristen. Dort, an einem friedlichen Morgen, entschied sie sich einen frühen Rundgang zu machen, kaufte in einem Laden einen Apfel und ging ihres Weges. Sie wurde nie mehr wieder gesehen.

Ihr Vater versucht unermüdlich jede Spur zu verfolgen. Er glaubt sie am Leben und denkt, sie werde gegen ihren Willen irgendwo festgehalten. Er kehrt immer wieder nach Indien zurück. In seiner Verzweiflung hat er mit großen Steinen an einen Berghang des Himalayas ihren Namen aufgeschichtet ...




Mara 27.11.2006

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