THEMA: The Work Song

The Work Song 16 Dez 2005 18:08 #19887

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[color=blue:de924bp5]The Work Song

Mein Vater kam aus einem Highland Zuhause.
Ich wurde in einer Lowland-Stadt großgezogen.
Er kämpfte sein Leben lang um diesen herzlosen Boden.
Ich sah zu, wie die brennenden Räder sich drehen.
Ich versuchte auszubrechen, ließ mir die Haare wachsen.
Ich kickte gegen den Ball und machte meinen Abschluß.
(Aber) je mehr ich dagegen antrat, desto mehr war mir zum heulen.
Dies ist ein hoffnungsloser herzloser Käfig.

Wir verständigten uns wortlos / stumm und wir fluchten vergebens.
Dann schüttelte ich die Hand des alten Mannes.
Wenn er mich jetzt sehen könnte, würde er beschämt sein.
Ist das der Sohn, der zum Mann geworden war.
Er wußte seinen Platz und er kannte seinen Stolz.
Sie haben einen freien Mann aus diesem Sklaven gemacht.
Nein, hier war niemals Schönheit, aber dort war Leben.
Was (ist) nun (geblieben) - für einen freien Mann in seinem Grab ?

Deshalb, was werde ich der Frau, die ich liebe,
- in deren Armen ich liege - sagen, wenn die Sonne untergeht ?
Du sagst mir, Du kannst von der Liebe leben -
Ströme des Überflusses, Geld ohne Ende (wörtl.: zum Verbrennen) !
Und wenn ich an ihrem Busen liege,
spüre ich den Herzschlag eines ungeborenen Lebens.
Ich schließe meine Augen und bete zu Gott:
Laß’ dies eine Tochter sein – kein Sohn !

Ein Mann muß mit seinen Händen arbeiten !
Ein Mann muß sich den Schweiß von der Stirn wischen (wörtlich: sich die Stirn entblößen)
Ein Mann muß sein Haupt erheben,
wenn er durch diese Welt schreitet.


Mara 08.12.2005 [/color:de924bp5]

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