THEMA: Thairis air a'ghleann

Thairis air a'ghleann 30 Sep 2005 15:34 #14376

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Hinter dem Tal

Ich schaute hinter mich
Ohne Bitterkeit, ohne Mitleid
Meine Fußabdrücke verteilt
Auf ihrer Reise durch den Staub
Vom Anfang bis zum Ende der Zeit
Und zu den hellen, überdauernden Tagen
Hinter dem Tal

Du kamst herab
Zu einer trostlosen Wüste
Und du hobst den Schatten von dem Tal
Dankbarkeit und Bescheidenheit
Das Maß in jeder Hand
Wir werden deinen Namen hoch erheben
Auf Gottes Wegen

Oh, wir werden
die Liebe und die Gnade preisen
Die uns unser Dasein gab
So demütig unter einer Sonne
Die hinab scheint
Auf fremde Sterne
Togaidh sinn ar fonn an ard
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Thairis Air A'Ghleann 11 Dez 2005 11:34 #19426

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Thairis Air A’Ghleann

veröffentlicht „ Mara“ und „The Gaelic Collection“ und Video
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Jenseits des Tales

Ich schaue zurück
Ohne Groll und Erbarmen
Dorthin wo die Spuren zerstreut sind
Auf der Reise durch den Staub
Von Beginn an bis zum Ende der Zeit
Und zum Glanz ewiger immerwährender Tage
Jenseits des Tales

Wir wollen preisen
Die Liebe und die Anmut
Die uns unser Dasein gegeben hat
So bescheiden unter der Sonne
Wie hingegossen sein Licht
Auf fremden Sternen

Ihr/Du kamst herunter in eine Wildnis
Und du erhobst die Schatten des Tales
Dankbarkeit und Scham das Maß in jeder Hand
Wir wollen ausrufen deinen Namen als Stimme
Auf Gottes Wegen

Wir wollen preisen
Die Liebe und die Anmut
Die uns unser Dasein gegeben hat
So bescheiden unter der Sonne
Wie hingegossen sein Licht
Auf fremden Sternen

Wir wollen preisen
Die Liebe und die Anmut
Die uns unser Dasein gegeben hat
So bescheiden unter der Sonne
Wie hingegossen sein Licht
Auf fremden Sternen





Gesa 11.12.2005
A Gaelic Voice with a Memphis smile
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Thairis Air A Ghleann - Beyond The Valley 18 Dez 2005 01:22 #20003

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[color=blue:1m33c2v9]Thairis Air A Ghleann – Beyond the valley


Ich blicke zurück
ohne Groll und ohne Bedauern -
dahin, wo meine Fußstapfen überall zerstreut waren
auf ihrer Reise durch den Staub.
Vom Anfang an bis hin zu einem Ende der Zeit
und zu den hellen unvergänglichen Tagen
jenseits des Tales.

Wir werden
die Liebe und die Anmut lobpreisen,
der wir unser Dasein verdanken (wörtlich: die uns unsere Existenz gab)
(welches) so bescheiden (ist) unter der Sonne,
wenn diese ihr Licht ergießt
auf fremde Sterne.

Du kamst herab
in eine bare Wildnis -
und du vertriebst den Schatten über dem Tal
Dankbarkeit/Erkenntlichkeit und Beschämtheit
(sind) das Maß in jeder Hand.
Wir werden Deinen Namen durch die Stimme verkünden
auf Gottes Weg.

Wir werden
die Liebe und die Anmut lobpreisen,
der wir unser Dasein verdanken
(welches) so bescheiden (ist) unter der Sonne,
wenn diese ihr Licht ergießt
auf fremde Sterne.

Wir werden
die Liebe und die Anmut lobpreisen,
der wir unser Dasein verdanken
(welches) so bescheiden (ist) unter der Sonne,
wenn diese ihr Licht ergießt
auf fremde Sterne.


Übersetzung nach den englischen Text


Mara 17.12.2005 [/color:1m33c2v9]
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Re: Thairis air a'ghleann 09 Feb 2007 19:16 #53286

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Calum weiß mehr als die meisten Menschen <img src="{SMILIES_PATH}/icon_smile.gif" alt=":)" title="Smilie" /> Und nicht oft waren Worte da, um dieses Wissen weiterzugeben.

Ich sah hinter mich
Ohne Groll, ohne Bedauern,
Dorthin, wo meine Fußspuren sich verloren
Auf ihrere Reise durch den Staub,
Vom Anfang bis zum Ende der Zeit
Und zu den hellen, ewigwährenden Tagen
Hinter dem Tal.

Wir preisen
Die Liebe und die Gnade,
Die uns unser Dasein gab,
So demütig unter einer Sonne,
Als sie ihr Licht
Auf ferne Sterne ausströmte.

Du kamst herunter
Zu einer trostlosen Wildnis,
Und du hobst die Schatten vom Tal.
Dankbarkeit und Bescheidenheit,
In jeder Hand ein Maß.
Laut werden wir deinen Namen aussprechen
Auf den Wegen Gottes.

(Ref.)


Ergänzung:

Das Gras war Gesang, das Wasser war Wort, der Wind das Instrument. Sie und unsere Stimmen, miteinander verwoben, waren die Flügel, die uns emporhoben und uns gleichzeitig in unser Innerstes trugen. Die Luft war diamantklar und gleichzeitig voller Licht und Farbe wie ein Opal. Die goldene Zeit war so oft hinter Schleiern versteckt und doch nie ganz verschwunden. Alles schimmerte aus sich heraus in leuchtenden und reinen Tönen, ineinander spielend in sanften Harmonien. Brunnen sahen wir, die Strahlen aus einer verborgenen Kraftquelle emporsandten, und strahlende Wesen, die in diese Wasser eingingen, sie einatmeten. Vollkommenheit war um und in uns wie die Vollkommenheit einer Blume. Eine Schönheit, die nie durch eine dunkle Tat getrübt worden war, die nie zwischen Gut und Böse hatte entscheiden müssen. Wir waren Teil dieses Reigens, der keinen Anfang und kein Ende kannte. Lichtströme und Klang flossen auch durch uns und rannen in unserem Blut durch unsere Adern.
Wenn wir nachts erwachten und über Rasenflächen schritten, erwachte das von unseren Füßen gestreifte Gras zu lebhaften Farben und glitzerte hinter uns her wie ein Schweif aus grünem Feuer. Wurde ein Vogel im schattigen Wald aufgescheucht, verwandelte er sich in ein geflügeltes Juwel aus Blau, Rosenfarben, Gold und weiß, und die Blätter, die seine Schwingen berührten, loderten auf in smaragdgrünen Flammenflocken. Sein Gefieder im Sternenlicht erleuchtete die Nacht.

Ging dieses Sein dem Menschen verloren, weil sich sein Herz erhob aufgrund seiner Schönheit und seine Weisheit korrumpiert wurde aufgrund der eigenen Helligkeit? Kam er dem Feuer zu nah aus Wissensdurst und Machtstreben? Gut und Böse entstanden aus der selben Quelle. Dort, wo das Böse in der Welt aufgerufen wurde schwächte es das Gute und arbeitete an der Vernichtung. Und während in der anderen Welt das Gute die Wesen und Das Sein zur Ewigkeit geleitet hatte, waren wir in dieser Welt sterblich geworden und hatten unsere Unschuld verloren.

Wer würde die Menschen zurückführen, wenn sie in Liedern oder Lichtern einen kurzen Blick auf die andere Seite werfen konnten und ahnten, was sie verloren hatten? Wer würde dann noch Haß empfinden, wenn er unter dem Mantel der Dunkelheit seinen gefangenen Geist sehen könnte und entdeckte, daß alle Kinder der Ewigkeit sind? Würden sie sich nicht alle wieder nach dem Heraufziehen des großen Augenblicks im Zwielicht der Zeit sehnen, wenn aus Felsen, Bäumen und allem Lebenden die Geister heraustreten und erkennen, daß sie verwandt sind? Könnten doch alle zurückkehren in diesen Zustand, so wie wir es konnten! Dann wäre es nicht mehr nötig, zu heilen oder zu sprechen, denn dann wären alle Wunden geheilt und jeder Geist klar.

(Martina)
My souls starts to sing with the breathing waves
On their restless move through the day
And my heart feels the joy of the evening breeze
As the boats return to the bay.

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Re: Thairis air a'ghleann 09 Feb 2007 20:05 #53291

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Hallo Martina,

vielen Dank für Deine Übersetzung. <img src="{SMILIES_PATH}/icon_lol.gif" alt=":lol:" title="Lachen" />
Habe ich das richtig verstanden, die Anmerkungen dazu sind von Dir?

Sehr schön ausgedrückt-wirklich.
Ich hatte den Song auch so verstanden (hätte es nie in solche Worte kleiden können) trotzdem ich die Aussage im Prinzip nicht teile. Das es eine Macht im Universum gibt die uns unsere Unschuld wiedergeben kann oder den Sinn des Lebens definiert..hmm ich weiß ja nicht... .. Aber da muß wohl jeder für sich seinen Blickwinkel finden.

PS: Hast Du Deine Meinung geändert wegen der "Poesie"??? Find ich gut. <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=":wink:" title="Winken" /> <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=":wink:" title="Winken" />
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Re: Thairis air a'ghleann 09 Feb 2007 22:02 #53305

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Das können wir nur selbst wiederfinden, aber meistens suchen wir in der falschen Richtung.,...lol. Ja, die Ergänzung ist von mir...


Ich MUSS nach Loch Ness.
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