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THEMA: Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky

Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 22 Feb 2018 12:54 #162390

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Darf ei deutscher Whisky "Glen Buchenbach" heissen?
Wenn es nach dem Schottischen Whisky-Verband geht, offensichtlich nicht.

www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_n...her-irrefuehren.html

www.welt.de/regionales/baden-wuerttember...m-Whisky-Streit.html

Wir werden es bald wissen.

LG
LochEarn

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Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 22 Feb 2018 17:25 #162392

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Hab sowohl schon schwäbischen, als auch schweizer Whisky getrunken und zumindest der Schweizer war echt gut. Egal, wie in der Streitsache entschieden wird, es ist einfach nicht nötig, ein deutsches oder schweizer Produkt mit einem gälischen Namen zu versehen. Da kann ich den schottischen Verband schon verstehen.

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Letzte Änderung: von Bine SG.

Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 22 Feb 2018 19:19 #162393

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Hab schon einen hessischen und einen oberbayrischen Whisky probiert.Überzeugt haben mich beide nicht.Der eine wurde zum haltbarmachen von Marmelade verwendet.

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Only the meek can break the strong.

Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 23 Feb 2018 17:05 #162402

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Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Ich kann mich noch daran erinnern, dass es im Jahr 2007 einen Streit im Rahmen des EU-Rechtes gab, ob Apfelwein als Wein bezeichnet werden darf oder diese Bezeichnung, dem alkoholhaltigen Erzeugnis aus Trauben vorbehalten bleiben soll. Die Bezeichnung Apfelwein ist jedenfalls nicht verschwunden.

Auch den aktuellen Streit finde ich in der Sache an sich etwas bizarr. Das Lebensmittelrecht verbietet Täuschung und Irreführung. Das ist meistens dann der Fall, wenn Kennzeichnungspflichten verletzt wurden.

Hier geht es allein um die Frage, ob die Bezeichnung "glen" in der Verwendung des Herstellers Buchenbach missverstanden werden kann. Das gälische Wort "glen" allein halte ich für nicht irreführend. Das gälische Wort bezeichnet ein schmales Tal. Das hat erst einmal nichts mit dem traditionsreichen Getränk zu tun. Denkt der europäische Durchschnittsverbraucher, wirklich immer zuerst an Scotch Whisky, wenn er den Ausdruck "glen" hört?

Zumindest meine erste Assoziation ist mit der landschaftlichen Ausprägung verbunden, die dieses Wort beschreibt. Vor dem Whisky denke ich an das Glen Coe oder... oder...

Auf den Flaschen steht zumeist noch Scotch Whisky bzw. Irish Whiskey drauf. Lebensmittel- und wettbewerbsrechtlich wäre es vermutlich eher dann als Irreführung bzw. Täuschung hinsichtlich der Herkunftsbezeichnung zu betrachten, wenn die Hersteller aus Buchenbach auf dem Etikett hätten, dass sie Scotch Whisky herstellen.

Sollte zu Gunsten des schottischen Verbandes entschieden werden, hieße das auch, dass kanadische und irische Hersteller "glen" aus dem Namen ihrer alkoholischen Getränke streichen müssten. Es wären also auch Länder von einem Verbot betroffen, in denen die gälische Sprache von einigen noch gepflegt wird.

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Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 23 Feb 2018 17:53 #162404

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"Denkt der europäische Durchschnittsverbraucher, wirklich immer zuerst an Whisky, wenn er den Ausdruck "glen" hört?"

Nein, nur wir Schnaps äh Whiskynasen.
Glen Buchenbach (typisch schottischer Name), Glen Els dann verboten?
Und Glen Breton noch erlaubt weil Nova Scotia?

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Loreley 2016 mit Bruce, 2017 mit Runrig und Donnie, 2018 mit Fury in the Slaughterhouse

Namensstreit um deutschen "Glen"-Whisky 23 Feb 2018 17:59 #162408

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Ich denke bei "Glen" an einen Runrig Song und nicht an Whisky, aber wenn es nach den Regulierern geht künftig vielleicht doch an eine leere Flasche Whisky ;-)


Aber wenn die Regulierer dann schonmal dabei sind müssen ähnlich lautende Orte in Kalifornien und Schweden dann auch umbenannt werden?
de.wikipedia.org/wiki/Glen
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