Die für rein wissenschaftliche Zwecke gebaute RSS "Discovery" von 1901, mit der Polarforscher Captain Robert Falcon Scott eine Expedition in die Antarktis unternommen hat, ist das letzte hölzerne Dreimastschiff, das auf den britischen Inseln gebaut wurde. Während ihrer ersten Forschungsmission 1901 – 1904 fror sie fest und musste zwei Jahre vor Ort bleiben, bis es durch kontrollierte Sprengungen gelang, sie zu befreien. Neben ihrem Einsatz für die Forschung diente sie auch als Transport- und Trainingsschiff und wurde 1979 vom Maritime Trust, der sich um die Wiederherstellung, Erhaltung und Ausstellung historischer britischer Schiffe kümmert, vor der Abwrackung gerettet. Das Leben an Bord der "Discovery" und die erste Antarktis-Expedition von Captain Scott werden durch lebensgroße Puppen und einen zehnminütigen Film sehr anschaulich dargestellt.